Fußpilz vorbeugen am Badesee

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Der Sommer ist die Zeit, in der man häufig in offenen Schuhen oder barfuß läuft. Gerade dann ist Fußpilz doppelt störend, denn er ist nicht nur unangenehm und hoch ansteckend, sondern auch sichtbar. Zugleich stellt er eine häufige Infektionskrankheit dar. Mit der richtigen Behandlung heilt er in der Mehrheit der Fälle folgenlos ab, behandeln muss man ihn aber in jedem Fall. Einfacher ist es, der Infektion vorzubeugen.
Jeder kann sich anstecken – barfuß noch schneller
Grundsätzlich kann sich jeder mit Fußpilz anstecken, Männer sind aber etwas häufiger betroffen als Frauen. Die Erkrankung wird von Fadenpilzen ausgelöst, die die Haut, Haare oder Nägel befallen. Sind Haut und Immunsystem intakt, werden diese Pilze genauso abgewehrt wie andere Krankheitserreger. Es gibt jedoch Faktoren, die das Risiko für eine Ansteckung erhöhen.
So wird Fußpilz vor allem dort übertragen, wo viele Menschen barfuß unterwegs sind, also an Orten wie:
- Schwimmbäder
- Umkleidekabinen
- Hotelzimmer
- Saunas
- Campingplätze
- Öffentliche Duschen
Im Sommer steigt also in einem gewissen Sinne das Risiko für eine Infektion, wenn man sich häufig in Schwimmbädern aufhält oder den Urlaub im Hotel oder auf dem Campingplatz verbringt. Ein Grund, warum man sich ausgerechnet an diesen Orten schneller anstecken kann, ist die Art der Übertragung, ein weiterer die Vorlieben der Erreger. Die Pilze verbreiten sich nämlich in erster Linie durch eine Schmierinfektion und bevorzugen warme und feuchte Bereiche.
Auch das Schuhwerk spielt eine Rolle. Mit sommerlicher leichter Fußbekleidung ist das Ansteckungsrisiko lange nicht so hoch wie in Turnschuhen. Gerade wenn man in letzteren auch noch schwitzt, sorgen die synthetischen Materialien schnell für ein feucht-warmes Klima um die Füße herum – ideal für Fußpilz. Wer aus beruflichen Gründen Arbeitsschuhe tragen muss, hat entsprechend auch ein höheres Ansteckungsrisiko. Ähnliches gilt für Sportler, die sich häufig in Umkleiden und Gemeinschaftsduschen aufhalten. Weitere Risikogruppen sind:
- Ältere Menschen
- Diabetiker
- Menschen mit geschwächtem Immunsystem
Welche Symptome treten auf?
Nach einer Ansteckung kann man die Erkrankung an den typischen Symptomen erkennen, dazu gehören:
- Risse in der Haut, die schmerzhaft sein können
- Rötungen oder weißliche Verfärbungen
- Starker Juckreiz
- Die Haut spannt, ist trocken oder schuppt sich
- Ein unangenehmer Geruch
Der Pilz zeigt sich häufig in den Zwischenräumen der Zehen, die Fußsohlen oder Fersen können jedoch ebenfalls betroffen sein. Präparate zur Behandlung erhält man in der Apotheke. Je früher damit begonnen wird, desto besser. Die Behandlung kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, man braucht also etwas Geduld. Zudem ist es wichtig zu verhindern, dass sich die Erreger weiter ausbreiten oder dass weitere Personen angesteckt werden. Greift der Pilz auf die Fußnägel über, kann sich ein Nagelpilz entwickeln, eine weitere mögliche Folge sind Wundrosen. Mit einigen Verhaltensweisen kann man die Infektion jedoch eindämmen:
- Eigenes Handtuch für die Füße verwenden
- Im Bett Socken tragen
- Handtücher und Bettwäsche bei 90 Grad waschen, um Erreger abzutöten
- Niemals Kratzen
Auch wenn Fußpilz juckt, kann man die Erreger durch Kratzen weiter verteilen, deswegen sollte man dem Drang nicht nachgeben. Wenn sich die Beschwerden nicht in den Griff bekommen lassen, sollte man sich an den Arzt wenden. Dieser kann über eine Hautprobe sichergehen, dass wirklich Fußpilz vorliegt, feststellen, um welche Art von Pilz es sich genau handelt und schließlich ein passendes Mittel verordnen, dass den Pilz abtötet.








